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Wallfahrtskirche "Mariahilf"


Hoch über unserem schönen Amberg, welches auch „heimliche Hauptstadt der Oberpfalz“ genannt wird, liegt die barocke Wallfahrtskirche „Mariahilf“.

 

Die Anfänge der größten Oberpfälzer Bergwallfahrt gehen in das Jahr 1634 zurück.

In den Jahren 1633 und 1634 wütete die Pest besonders schlimm in der Stadt.

Ganze Stadtviertel verschlang der Pesttod, bis zu vierzig Menschen täglich.

 

Der Jesuitenpater Hell gab den Einwohnern ein Marienbild, dieses sollten sie zur öffentlichen Verehrung aufstellen.

Am 03. September 1634 trugen sie das Bild in einer feierlichen Prozession auf den Ammenberg, die Erkrankungen an Pest ließen nach.

Dies war der Beginn einer der bedeutendsten Marienwallfahrten Bayerns.

 

Der Pilgerstrom wuchs stetig an und forderte bald eine Vergrößerung der bestehenden Kapelle.

Der Bau der heutigen Wallfahrtskirche zog sich von 1697 bis 1711 hin.

Die Deckenfresken schuf Cosmas Damian Asam, diese zeigen die Geschichte der Wallfahrt.

Die Stuckarbeiten übernahmen Paul d’Aglio und Johann Baptist Carlone.

Mittelpunkt der Kirche ist das Gnadenbild, eine Kopie der Madonnendarstellung von Lukas Cranach.

Die Kirche und die Wallfahrer werden von den Franziskanermönchen aus dem angrenzenden Kloster betreut.

Das Kloster geht auf das gleiche Gründungsjahr wie die Kirche zurück.

Wallfahrtskirche "Mariahilf"
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